Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) befasst sich damit, den Crawlern und den Bewertungsalgorithmen möglichst hochwertig aufbereitete Daten bereit zu stellen. Nur an diesen Punkten hat man die Möglichkeit über die Inhalte Einfluss auf das Suchergebnis zu nehmen. Weitergehenden Einfluss kann man über aktives Bewerben der Internetseite erzielen, z.B. durch Schalten von Werbung oder Buchen von Keyword-Werbung (Adwords).
Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann im Wesentlichen in die beiden folgenden Methoden unterteilt werden.
OnPage-Optimierung
Die OnPage-Optimierung bezeichnet die Optimierung der Struktur und Inhalte einer Website für die Indizierung durch Suchmaschinen nach möglichen Suchanfragen (Keywords).
Die OnPage-Optimierung befasst sich mit der Gestaltung der Website, wobei von den Inhalten auf die Relevanz geschlossen wird.
OffPage-Optimierung
Die OffPage-Optimierung bezeichnet begleitende Maßnahmen, durch Qualität und Quantität von Verlinkung und Rückverlinkung (Backlinks) ein höheres Ranking bei Suchmaschinen zu erzielen.
Die OffPage-Optimierung befasst sich mit der Beliebtheit der Website, wodurch Rückschlüsse auf die Relevanz gezogen werden.
Verfahren der Suchmaschinen
Die von Websites bereit gestellten Daten können grundsätzlich in zwei Bereiche geteilt werden: Inhalte und Formatierungen.
Inhalte sind das, was an Information zum Besucher transportiert werden soll.
Formatierungen sind Anweisungen an das Ausgabeprogramm (Browser), wie diese Information präsentiert werden soll.
Beispiel:
Dies ist unformatierter Text mit einem fett gedruckten Element.
Dies ist unformatierter Text mit einem fett gedruckten Element.
In beiden Fällen ist die Text-Information identisch. Lediglich die Formatierungsanweisung unterscheidet sich. Hierdurch erscheint für den Menschen die fett gedruckte Information als besonders wichtig. Für den Computer ist es lediglich eine andere Darstellung.
Die Darstellung und Lesart von Mensch und Computer möglichst anzugleichen kann durch eine Auszeichnungssprache erreicht werden. Die Auszeichnungssprache HTML (Hypertext Markup Language) wurde genau für diesen Zweck entwickelt. Mit Ihr können Inhalte in einer kompakten Art strukturiert werden, die für Mensch und Computer gleichwertig gelesen werden können.
Was Suchmaschinen sehen
Um die Arbeitsweise von Suchmaschinen verstehen zu können, muss man verstehen, was sie sehen.
Bei der Erstellung von Websites kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, die auf unterschiedlichen technischen Konzepten und damit auf unterschiedlichen Dateiformaten beruhen. Die hier behandelten sind:
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HTML mit CSS,
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PHP,
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Adobe Flash (Beispielhaft für proprietäre Entwicklungsumgebungen),
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Grafiken.
Ihre Eignung für den Transport von Information und damit für eine Lesbarkeit und Indizierung durch Suchmaschinen ist sehr unterschiedlich.
HTML
Da HTML textbasiert ist, kann die Suchmaschine ohne weiteres unmittelbar den Inhalt lesen, Information von Format unterscheiden und dadurch schnell eine qualitativ hochwertige Indizierung vornehmen.
Grafiken
Werden Grafiken erstellt, die dann 1:1 in die Website als Grafik eingestellt werden, so ist der Inhalt dieser Grafik für eine Suchmaschine nicht lesbar. Lediglich der Name der Grafik, so wie deren Beschreibung sind verwertbar.
Adobe Flash
Mit Adobe Flash programmierte Websites haben den Nachteil, dass zum Lesen dieser Daten ein spezielles Programm erforderlich ist, z.B. der FlashPlayer. So ist kein Browser - und somit auch keine Suchmaschine - in der Lage, diese proprietären Formate ohne Hilfe zu lesen. Somit kann der Inhalt auch nicht interpretiert und bewertet werden. Erst das Einfügen eines sogenannten Plugins weist den Browser an, wie mit einer Flash-Datei zu verfahren ist. Nämlich der Browser gibt diese Datei an den ebenfalls proprietären Flash-Player weiter. Der Flash-Player ist in der Regel in den Browser eingebettet. So entsteht der Eindruck, der Browser wäre in der Lage, Flash-Dateien darzustellen.
Hinzu kommt, dass der Inhalt grundsätzlich erst dann gelesen werden kann, wenn die Datei vollständig geladen wurde.
Es sei nicht unerwähnt, dass einige Suchmaschinen mittlerweile angeben, Flash lesen zu können. Nach wie vor werden reine Flash Websites allerdings - wenn überhaupt - deutlich niedriger bewertet, als vergleichbare HTML Websites. Auch werden in der Praxis Flash-programmierte Seiten für ein optimales Ranking bei Suchmaschinen häufig komplett parallel in HTML geschrieben.
PHP
PHP ist eine Technik, die auf Anfrage auf dem Server in der Regel HTML-Text erzeugt, und diesen als Antwort an den Browser zurück gibt. So ermöglicht es PHP, dynamische Websites zu erstellen, die dann als HTML übertragen werden.
Die geeignetste Technik für eine suchmaschinengerechte Website ist demnach aus unserer Sicht HTML mit CSS.
Allgemeine Überlegungen
Der Webauftritt als Werbeplattform ist mittlerweile auch für kleinste Unternehmen unverzichtbar geworden. Der vergleichsweise geringe Aufwand - sowohl finanziell, als auch technisch - macht diese Form der Werbung zusätzlich attraktiv. Da heutzutage in nahezu jedem Büro ein PC mit Zugang zum Internet vorhanden ist, sind auch die Investitionen in die technischen Voraussetzungen in der Regel bereits getätigt.
Ein weiterer Punkt ist die Kommunikation mittels E-Mail. Diese hat in weiten Teilen Brief und Telefax vollständig abgelöst. Hier macht eine E-Mail-Adresse mit der eigenen Domain einen weitaus professionelleren Eindruck, als die Verwendung eines Freemail-Dienstes.
Leider bringt die geschilderte Situation auch den Nachteil mit sich, dass das Angebot im Internet mittlerweile unüberschaubar geworden ist. Millionen von Websites, teilweise mit gleicher oder ähnlicher Intention, konkurrieren miteinander. War es vor 15 Jahren für einen Handwerksbetrieb noch eine absolute Sensation, eine eigene Website zu betreiben, so ist dieser Betrieb heute nur mehr einer von Vielen.
Die Suchmaschinen
Licht in das Wirrwar des Internets zu bringen ist ursprüngliche Aufgabe spezieller Programme, die dem Surfer das Suchen abnehmen sollten - die sogenannten Suchmaschinen. Diese inzwischen hochspezialisierten Programme sind ausschließlich damit beschäftigt, das Internet zu durchsuchen, die angebotenen Inhalte nach Relevanz zu indizieren und dem Surfer auf seine Anfrage hin zu unterbreiten. Der Nutzer erwartet, dass seine Anfrage in Sekundenbruchteilen von den Suchmaschinen sinnvoll beantwortet wird. Hier liegt der entscheidende Grund für den Erfolg der größten Suchmaschine: Google.
Die extrem beherrschende Position von Google liegt im wesentlichen in der Schnelligkeit und der Qualität der gelieferten Antworten begründet.
Ist eine Suchmaschine schnell und gut, wird sie entsprechend genutzt. Das eröffnet der Suchmaschine wiederum die Möglichkeit, diese Besuche zu vermarkten und daraus ihre Einnahmen zu generieren.
Die das Nutzungsverhalten beherrschende Position von Google ist mittlerweile derart angewachsen, dass viele Surfer Inhalte nur noch über die Suchmaschine aufrufen. Selbst wenn die Webadresse bekannt ist, wird diese vielmals nicht in die Adressleiste des Browsers eingetragen, sondern in das Suchfenster von Google.
Es liegt daher auf der Hand, dass eine Suchmaschine davon lebt, wie sie ihre Suchalgorithmen implementiert hat. Genau so liegt es auf der Hand, dass erfolgreiche Suchmaschinen kein Interesse daran haben, die Arbeitsweise dieser Algorithmen zu veröffentlichen.
Die Websitebetreiber
Betreibt jemand eine Website, so möchte er, dass möglichst viele diese Site besuchen und deren Inhalte lesen. Im kommerziellen Kontext möchte der Betreiber über die Website Geschäft generieren - Neukunden gewinnen und bestehendes Geschäft ausbauen. Also möchte er, dass er von den Suchmaschinen möglichst oft als relevante Seite angeboten und als Antwort genannt wird. Ihm ist es dabei zunächst einmal egal, ob die Suchbegriffe, die der Surfer eingegeben hat auch wirklich auf seiner Website aufgeführt werden. Das ist aus Sicht des Betreibers durchaus verständlich, für den Surfer aber oft ärgerlich.
Die Problemstellung
Der Websitebetreiber möchte bei jeder Suchanfrage möglichst hoch gelistet werden.
Der Suchmaschinenbetreiber möchte relevante Ergebnisse liefern.
Es muss ein Weg gefunden werden, bei relevanten Anfragen möglichst hoch gelistet zu werden. Dies ist Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Funktionsprinzip Suchmaschinen
Suchmaschinen arbeiten nach folgendem Grundprinzip:
Eine Software folgt bekannten Hyperlinks auf bereits indizierten Webseiten. Diese Webseiten werden je nach Ausprägung der Software analysiert und bewertet. Findet die Software neue Hyperlinks auf der jeweiligen Website, so werden auch diese registriert, der eigentlichen Suchmaschine bekannt gemacht und weiter verfolgt. Diese Software bezeichnet man als Webcrawler oder Webspider.
Eine zweite Software, das eigentliche Herz der Suchmaschine wird von den Crawlern mit neuen oder aktualisierten Daten versorgt. Neue gefundene Websites, neue Inhalte, neue Hyperlinks. Aus diesen Daten erstellt der Suchmaschinenalgorithmus eine Bewertung der jeweiligen Webseite und speichert diese in entsprechenden Datenbanken ab. Die Daten werden dann über die Eingabemaske der Suchmaschinenwebsite aufrufbar.
Ein Surfer besucht die Seite der Suchmaschine und gibt dort einen Suchbegriff ein. Nach den eingegebenen Begriffen durchsucht die Suchmaschine dann den vorhandenen Datenbestand und gibt dem Besucher die Ergebnisliste auf der Website aus.
Mit Blick auf die Vielzahl der existierenden Websites leuchtet es ein, dass ein Crawler nur sehr begrenzte Zeit auf einer Seite verweilt. Daher muss erreicht werden, dass der Crawler in dieser kurzen Zeit, es kann dabei um Millisekunden gehen, möglichst viel relevante Information erhält. Geringe Dateigrößen und strukturierter Aufbau der Daten sind enorm wichtig.